Appenzeller Meisterschaften

Die Jungs vom K5 und K6 machten sich am 24. August 2025 auf den Weg nach Gais (Ausgesprochen: Gäs) im Kanton Appenzell Ausserroden zum zweiten Quali-Wettkampf der Saison. Ein Sonniger Tag in einer schönen 3-Fach Turnhalle, bei der das Notenniveau tiefer war als gewohnt.

K5: heute leider keine Auszeichnung

Für Kimo, Matteo und Timo war dies nach den Sommerferien aus verschieden Gründen eine grosse Bewährungsprobe. Kimo hat sich während der Woche einen Insektenstich am Fuss eigefangen und konnte nur mit Schmerzen darauf landen. Matteo und Timo fehlte noch etwas die Konstante bei einzelnen Geräten. Nach guten Barrenübungen, jeweils um einiges besser als im Training, folgte der Dämpfer bei der strengen Notengebung. Auch am Reck und am Boden konnten die drei saubere bis gute Übungen zeigen. Dann folgte der buchstäbliche Absturz an den Ringen: Kimo und Timo stützen bei der Landung. Matteo musste nun die Kohle für Obfelden aus dem Feuer holen, was zum Glück gelang. Das letzte Gerät Sprung, war für Kimos Fuss dann definitiv zu viel und er konnte nur einen Sprung zeigen. Das anschliessende Warten auf die Rangverkündigung wurde leider nicht belohnt, da sich keiner der drei Turner in den auszeichnungsberechtigten Rängen platzierte. Rangliste: 21. Kimo 43.20, 26. Timo 42.20, 36. Matteo 39.40.

K6: Nicola knapp neben dem Podest

Auch Nicola bemerkte bereits am ersten Gerät (Schaukelringe) das heute keine Traumnoten zu turnen waren. Dies schlug ein wenig auf die Moral. Mit einem etwas weitem zweiten Sprung folgte der Wechsel zum Barren. Die grosse Unsicherheit, die Kreishochwende am Schluss, gelang leider erneut nicht wunschgemäss. Mit der starken Übung am Reck konnte er seinen eigenen Ansprüchen wieder eher entgegenkommen. Der Schlusspunkt am Boden krönte er mit einer ungewohnten Übungszusammenstellung, da er das Element Strecksprung ganze Drehung zu Beginn vergass und es irgendwo einbauen musste um eine komplette Übung zu haben. Mit 45.45 Punkten war Nicola im ersten Moment nicht ganz zufrieden, doch es erging heute wohl einigen gleich bei der strengen Benotung. Mit drei Zehntel Rückstand durfte er als 4. und bester Zürcher eine Auszeichnung entgegennehmen. Damit ist er im SM-Quali Rennen weiterhin ganz vorne im Kanton anzutreffen, was die Stimmung dann schnell aufheiterte.